Zeit für einen Jobwechsel im Bankwesen? 7 Coaching-Fragen, die Klarheit schaffen Klarheit
- Asif Malik
- 18. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Die Finanzbranche befindet sich im Wandel: Digitalisierung, neue Regulierungen und veränderte Kundenerwartungen stellen Banken und ihre Mitarbeiter:innen vor neue Herausforderungen. Vielleicht stehen auch Sie gerade an einem beruflichen Wendepunkt und überlegen, ob ein Wechsel in Ihrer Bankkarriere sinnvoll ist. Die folgenden sieben Coachingfragen helfen Ihnen, die Entscheidung bewusst zu treffen.
1. Nutze ich mein volles Potenzial?
Gerade im Bankwesen gibt es viele spezialisierte Aufgaben – von Investment Banking über Risikocontrolling bis zu Private Banking oder Wealth Management. Listen Sie Ihre wichtigsten Stärken auf und prüfen Sie: Welche setzen Sie aktuell ein? Werden Ihre analytischen Fähigkeiten, Ihre Beratungskompetenz oder Ihr Netzwerk optimal genutzt? Wenn vieles ungenutzt bleibt, kann ein Wechsel in eine Rolle mit mehr Verantwortung oder Spezialisierung sinnvoll sein.
2. Stimmen meine Werte mit denen meiner Bank überein?
Persönliche Werte sind entscheidend für langfristige Zufriedenheit. Fühlen Sie sich mit der Unternehmenskultur Ihrer Bank wohl? Legt das Management Wert auf Transparenz, Compliance und Kundenorientierung, so wie Sie es tun? Wenn Sie sich nicht mehr mit der Firmenkultur identifizieren, kann ein Arbeitgeberwechsel die richtige Entscheidung sein – etwa zu einer Bank oder einem Finanzdienstleister, der Ihre Werte teilt.
3. Möchte ich langfristig bleiben?
Bankkarrieren können stark hierarchisch geprägt sein. Überlegen Sie: Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten in Ihrer Sparte? Können Sie perspektivisch in Führungsrollen wie Teamleiter im Kreditmanagement, Portfoliomanager oder Filialleiter aufsteigen? Wenn Ihre langfristige Vision nicht mit Ihrem aktuellen Arbeitgeber vereinbar ist, sollten Sie neue Optionen prüfen.
4. Empfinde ich meine Arbeit als sinnvoll und motivierend?
Was motiviert Sie? Ist es die Beratung von Privatkunden, die Analyse komplexer Finanzprodukte, das Risikomanagement oder die Betreuung von institutionellen Kunden? Zufriedenheit kommt besonders dann auf, wenn Ihre Arbeit Ihre Stärken nutzt und Ihnen echten Sinn gibt – und nicht nur ein Gehaltsscheck am Monatsende.
5. Bekomme ich, was ich wirklich wert bin?
Gehalt im Bankwesen ist oft leistungsabhängig: Bonusmodelle, Prämien oder Aktienoptionen spielen eine Rolle. Prüfen Sie, ob Ihre Leistung angemessen honoriert wird – sei es als Analyst im Investment Banking, als Relationship Manager oder im Backoffice. Fühlen Sie sich unterbezahlt, ist ein Jobwechsel oft der einzige Weg, Wertschätzung zu erfahren.
6. Kann ich mich auf mein Team verlassen?
Teamarbeit ist in Banken essenziell – sei es im Handelsdesk, Kreditteam oder in der Kundenberatung. Ein unterstützendes Umfeld reduziert Stress und steigert Leistung. Chronische Konflikte oder mangelnde Führung in Ihrem Team sind Warnsignale. Prüfen Sie, ob interne Lösungen möglich sind – ansonsten kann ein Wechsel zu einem Unternehmen mit besserem Teamklima sinnvoll sein.
7. Bin ich über- oder unterfordert?
Im Finanzsektor kann Arbeitsbelastung stark schwanken: Handels- oder Prüfungszeiten im Audit, Projektspitzen im Controlling oder langfristige Mandatsbetreuung im Private Banking. Dauerhafte Überlastung führt zu Stress, Unterforderung („Boreout“) kann die Karriere stagnieren lassen. Prüfen Sie, ob Ihre Aufgaben Ihren Fähigkeiten entsprechen. Wenn nicht, lohnt es sich, über eine Rolle nachzudenken, die besser zu Ihnen passt – etwa im Kreditmanagement, Risikocontrolling oder als Projektleiter für Digitalisierungsinitiativen.
Sie denken über einen Wechsel in der Finanzbranche nach – oder wissen bereits, dass Sie eine neue Herausforderung suchen? Wir unterstützen Sie dabei, die Position zu finden, die genau zu Ihnen passt: sinnvoll, motivierend und auf Ihre Karriereziele im Bankwesen zugeschnitten.





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