top of page

„Könnte ich bitte ein Zwischenzeugnis bekommen?“ – So gehen Banker:innen vor

  • Autorenbild: Asif Malik
    Asif Malik
  • 18. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 19. Dez. 2025

Ein Zwischenzeugnis ist ein wertvolles Instrument, um Ihre Leistung, Ihr Verhalten und Ihre Erfolge im Unternehmen zu dokumentieren. Besonders im Bankwesen – sei es im Kreditmanagement, Private Banking, Investment Banking oder Controlling – ist es entscheidend, Ihre Kompetenzen nachweisbar zu machen. Gleichzeitig kann ein Zwischenzeugnis bei einer Bewerbung oder Karriereentwicklung ein Vorteil sein.

Die Bitte nach einem Zwischenzeugnis ist oft heikel: Vorgesetzte könnten vermuten, dass Sie einen Jobwechsel planen. Dabei gibt es zahlreiche völlig legitime Gründe, ein Zwischenzeugnis zu beantragen.


Typische Gründe für ein Zwischenzeugnis im Bankwesen

Ein Anspruch auf ein Zwischenzeugnis besteht, wenn sich wesentliche Änderungen in Ihrem Arbeitsverhältnis ergeben. Im Finanzsektor sind folgende Situationen besonders relevant:

  • Abteilungswechsel oder neue Rolle: Ob Sie in die Kundenberatung, ins Risikocontrolling oder in ein Projektteam wechseln – ein Zwischenzeugnis dokumentiert Ihre bisherige Leistung und schützt Sie vor späteren Missverständnissen.

  • Neuer Vorgesetzter: Gerade im Bankwesen ändern sich Teams und Führungskräfte häufiger. Ein Zeugnis sorgt dafür, dass Ihre bisherigen Erfolge sichtbar bleiben.

  • Beförderung: Wenn Sie vom Analysten zum Senior Analyst oder vom Kundenberater zum Relationship Manager aufsteigen, hält ein Zwischenzeugnis Ihre bisherigen Erfolge und Verantwortlichkeiten fest.

  • Elternzeit, Sabbatical oder längere Abwesenheit: Nach einer Auszeit kann sich viel in der Bank ändern – ein Zwischenzeugnis sorgt dafür, dass Ihre bisherigen Leistungen dokumentiert sind.

  • Langjährige Betriebszugehörigkeit ohne schriftliche Beurteilung: Gerade bei langjährigen Mitarbeitern ist ein Zwischenzeugnis sinnvoll, bevor ein korrektes Abschlusszeugnis erstellt wird.

  • Unternehmensfusion oder Übernahme: Banken fusionieren oder werden übernommen – ein aktuelles Zeugnis dokumentiert Ihre Leistungen unabhängig von organisatorischen Veränderungen.

  • Berufliche Weiterbildung: Fortbildungen, Zertifizierungen (z. B. CFA, FRM) oder Bankfachseminare verlangen oft ein aktuelles Zeugnis als Nachweis.

Regelmäßig – etwa alle zwei Jahre – ein qualifiziertes Zwischenzeugnis anzufordern, ist im Bankwesen üblich und unproblematisch.


So fordern Sie ein Zwischenzeugnis professionell an

  1. Vorbereitung: Überlegen Sie, welchen Grund Sie nennen und wie Sie ihn sachlich kommunizieren.

  2. Gespräch vereinbaren: Ein kurzes Mitarbeitergespräch ist ideal, um den Wunsch direkt und professionell zu äußern.

  3. Qualifiziertes Zeugnis anfordern: Achten Sie darauf, dass Ihr Zeugnis enthält:

    • Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten (z. B. Kreditportfoliomanagement, Kundenberatung, Risikoanalyse)

    • Fachliche Leistungen und Erfolge

    • Soft Skills und Teamfähigkeit

    • Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleg:innen und Kund:innen

Falls die Anfrage zu heikel erscheint, können Sie in Bewerbungen alternativ Referenzen angeben.

Ein Zwischenzeugnis ist im Bankwesen ein wichtiges Instrument für Karriereplanung, berufliche Entwicklung und Bewerbungsunterlagen.


Wenn Sie über einen Wechsel oder eine neue Herausforderung nachdenken, stehen wir Ihnen als kompetenter Partner im Bankensektor zur Seite. Vereinbaren Sie einen Termin – wir unterstützen Sie, den nächsten Karriereschritt erfolgreich zu gestalten.




 
 
 

Kommentare


Kontakt aufnehmen

Banken Personalberatung

Eine Marke der Deutsche Personalberatung - DPB - GmbH & Co. KG

Neuer Wall 71, 20354 Hamburg

  • LinkedIn
  • Xing
  • Instagram

Danke für die Nachricht!

© 2025 Banken Personalberatung

bottom of page