Sie planen einen Jobwechsel im Bankwesen? So viel mehr Gehalt ist drin!
- Asif Malik
- 18. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Das Jahresende steht bevor – in vielen Banken und Finanzunternehmen beginnt die Zeit der Mitarbeitergespräche. Dabei ist das Gehalt ein häufiges Thema. Geld ist nicht alles, doch finanzielle Anerkennung ist ein wichtiger Faktor für Zufriedenheit und Motivation. Wer im Bankwesen Verantwortung trägt, Projekte erfolgreich umsetzt oder Kund:innen langfristig überzeugt, erwartet neben verbaler Wertschätzung auch eine angemessene monetäre Anerkennung.
Kann Ihr aktuelles Unternehmen das nicht bieten, fehlt häufig die Perspektive – ein entscheidender Grund für viele Fachkräfte, über einen Jobwechsel nachzudenken.
Mit welchem Plus Sie beim Wechsel rechnen können
Wie viel Gehalt bei einem Wechsel möglich ist, hängt von mehreren Faktoren ab:
Berufserfahrung und Qualifikation
Verantwortungsgrad der angestrebten Position
Spezialisierung (z. B. Risikomanagement, Wealth Management, Controlling)
Region und Marktbedingungen
Im Durchschnitt können Sie mit ca. 5 % mehr Gehalt rechnen. Bei einem sogenannten „Sidestep“ – also einem Wechsel auf eine ähnliche Position in derselben Branche – sind 5 bis 10 % realistisch.
Planen Sie den Aufstieg in eine Führungsposition oder höher verantwortliche Rollen, können durchaus bis zu 20 % mehr Gehalt möglich sein.
Wer hingegen als Quereinsteiger in eine andere Bank- oder Finanzsparte wechselt, muss möglicherweise zunächst Abstriche hinnehmen – dafür eröffnet sich oft langfristig ein deutlich besseres Karriere- und Entwicklungspotenzial.
Geld allein macht nicht glücklich – Benefits zählen
Im Bankwesen sind Benefits und Rahmenbedingungen fast genauso wichtig wie das Gehalt:
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice
Modern ausgestattete Arbeitsplätze
Betriebliche Altersvorsorge oder Bonusmodelle
Weiterbildung und Karriereprogramme
Gesundheit, Fitness oder Kinderbetreuung
Solche Zusatzleistungen steigern langfristig Motivation und Zufriedenheit und können gerade im Finanzbereich ein entscheidender Vorteil sein.
Die Gehaltsfrage im Vorstellungsgespräch
Bereiten Sie sich auf die Gehaltsfrage gut vor. Je besser Sie Ihren Marktwert kennen, desto souveräner können Sie Ihre Forderungen vertreten.
Tipps für die Gesprächsführung:
Nennen Sie eine konkrete Zahl – Startangebote sollten realistisch, aber verhandelbar sein.
Vermeiden Sie Gehaltsspannen, sie wirken unsicher.
Lehnen Sie Angebote ab, die deutlich unter Ihren Vorstellungen liegen – das schützt Ihre Glaubwürdigkeit.
Wer im Bankwesen seine Karriere vorantreiben möchte, sollte Chancen aktiv prüfen und den Marktwert realistisch einschätzen. Bei Fragen zu Gehaltsentwicklung, Karrierepfaden oder Wechselstrategien stehen wir Ihnen als erfahrene Ansprechpartner gern zur Seite.





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